Schützenverein Jägersruh

Aktuelles und News Startseite

Ab sofort jeden Dienstag ab 18 Uhr Jugendtraining, ab 19 Uhr LG und LP-Training. ---- Weihnachtsfeier am 09. Dezember Beginn mit Essen um 17.30 Uhr, Beginn der Feier um 19.00 Uhr.

!!! Falls jemand Neuigkeiten loswerden möchte, die hierher passen, bitte E-Mail schreiben !!!



Hauptschiessen 2017

Dieter Leipold und Maximilian Diezel sind die Könige
Magot Prietsch wird "Knackwurstkönigin"
48 Teilnehmer am Hauptschießen 2017 Mammutprogramm mit vielen Neuerungen in zwei Wochen

Mit der Preisverteilung im Schützenhaus beendete der Schützenverein Jägersruh sein Hauptschießen.

Vorsitzender Alexander Weiß freute sich in diesem Jahr über eine Beteiligung von 48 Mitgliedern und viele waren bei der Preisverteilung anwesend. Zwei Wochen dauerte der spannende Kampf um Teiler und Ringe, mit einem Mammutprogramm von Zehn ausgeschossenen Scheiben in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkaliber- und Großkaliber Gewehr, Kleinkaliber- und Großkaliber-Sportpistole und der Disziplin BDMP PP1 Mod.

Sein besonderer Dank galt bei der Preisverteilung, den Aufsichten, Auswertern, Kassierern und Schriftführern für ihren Ehrenamtlichen Einsatz in den 2 Wettkampfwochen.

Die Königswürde errang nach spannendem Wettkampf Dieter Leipold, mit einem 10,7-Teiler mit dem KK-Gewehr auf 50 Meter Entfernung, bereits am ersten Tag der Wettkampfwochen hatte er mit diesem Superschuss vorgelegt und konnte von den insgesamt rund 14 000 abgegebenen Schüssen nicht mehr gedopt werden. Erst am letzten Tag der Wettkampfwochen stand fest, dass Margot Prietsch nur um wenige hundertstel Millimeter hinter dem späteren Sieger, 1. Ritter, also Knackwurstkönigin mit einem 10,83-Teiler wurde. 2. Ritter, mit einem 15,8 -Teiler wurde der Vorjahreskönig Hannes Winkler. Die Würde eines Jungschützenkönigs, sicherte sich, mit einem 230,5-Teiler Maximilian Diezel, geschossen mit dem Luftgewehr.

Die Ehrenscheibe führte in diesem Jahr Tim Rödel mit einem 173,6-Teiler an, vor Michael Schaller und Hartmut Manske. Bei Luftgewehr-Serie hatte Alexander Weiß mit 85 Ringen am besten gezielt und verwies Sascha Honig mit 78 und Frank Arnold mit 76 Ringen auf die Plätze. Auf die Glück-Scheibe sicherte sich Dieter Keiner mit einem 34 -Teiler den ersten Platz vor Alexander Weiß und Matthias Feiler mit 44- und 57-Teiler.

Die Jugendprämien sicherten sich Maximilian Diezel vor Max Jahn.

Mit dem Kleinkalibergewehr wurden eine Liegendscheibe ausgeschossen, hier überzeugte Dieter Leipold mit 94 Ringen, vor Monika Weiß mit ebenfalls 94 und Margot Prietsch mit 93 Ringen. Bei der Disziplin KK-Gewehr stehend hatte Alexander Weiß mit 70 erreichten Ringen die Nase vorn und konnte Sascha Honig mit 69 Ringen und Matthias Feiler mit 62 Ringen auf die Plätze verweisen. Beim Schießen mit dem Großkalibergewehr dominierte in diesem Jahr eindeutig Michael Schaller mit 93 Ringen, Alexander Weiß wurde mit 92 Ringen Zweiter und Dritter wurde mit 89 Ringen Sascha Körwers. In den Pistolendisziplinen waren die Plätze am härtesten umkämpft und deshalb diese Wettkämpfe auch am spannendsten.
In der Disziplin Luftpistole konnte Alexander Weiß mit 94 Ringen nicht geschlagen werden, er verwies Michael Jahn mit 90 Ringen und Sascha Honig mit ebenfalls 90 Ringen auf die Plätze. Im Kleinkaliber-Pistolenschießen mußte sich Alexander Weiß mit 94 Ringen dem Nachwuchsschützen Andreas Frank , auch mit 94 Ringen jedoch mit einer "10" mehr, geschlagen geben, Dritter wurde mit 90 Ringen, Sascha Honig.

Bei der Disziplin "BDMP PP1 Mod" siegte Matthias Feiler mit 111 Ringen knapp vor den zwei Zweitplatzierten Mike Schuster und Michael Schaller mit jeweils 110 Ringen und exakt gleicher Schußfolge und Zahl der Innenzehner, Dritter wurde mit 109 Ringen Andreas Wächter.

Mit der Großkaliber-Pistole mit der Michael Schaller mit 94 Ringen die ruhigste Hand bewies mussten sich Jürgen Schaumberg mit 90 Ringen und Roland Frank mit 89 Ringen geschlagen geben.

Preisträger und Könige

Schützenkönig und Jungschützenkönig

So sehen Sieger aus

Lustige Gesellschaft an den Tischen

Die Ehrenpreise

 


Königsfeier 2017

Schützenkönig "Hannes der 1." gibt sich die Ehre,
Fototermin vor der Königsfeier, gute Laune

Beim "Tanz seines Namens" auf einer würdigen Feier.

Essen und Trinken waren lecker.

 


Das etwas andere Jubiläum,
25 Jahre Ostereierschießen in Jägersruh.
An 164 Teilnehmer wurden 3750 !!!! Ostereier verteilt.

Eine Idee, die vor 25 Jahren mit 300 gefärbten Ostereieren begann,
hat sich zu einem Event für die ganze Region entwickelt.

"Natürlich hat diese gesellschaftliche Veranstaltung noch einen weiteren Hintergrund!
Vor allem wollen wir der breiten Öffentlichkeit zeigen, dass das sportliche Schießen ein echter Sport ist - Konzentrationssport - , also viel Konzentration und auch eine gute Kondition erfordert. Weiter soll den Leuten bewusst gemacht werden, dass bei den Schützenvereinen, nicht ein par Verrückte in der Gegend herum ballern, sondern dass hier mit echten Sportgeräten und nicht mit Waffen umgegangen wird.

Man soll erkennen, das gerade Jugendliche in Schützenvereinen, außer Demokratieverständnis auch Mitverantwortung und ein großes Muss an nützlicher Disziplin, was aus dem Umgang mit den Sportgeräten resultiert, lernen, ohne direkten Zwang ausgesetzt zu sein. Und hier muss man einfach erwähnen, dass es beim DSB nicht eine einzige Disziplin gibt,
bei der auf Menschen oder Tiere gezielt oder gar geschossen wird".

Zur Veranstaltung selbst.

Dass man nicht beabsichtigt, Profit aus diesen Veranstaltungen zu erwirtschaften, zeigt der seit 25 Jahren gleich gebliebene Einsatz von 1.50 € mit dem man im Idealfall 10 gefärbte Ostereier bekommen konnte.

5 Schuss ins Schwarze 5 Eier, 5 mal die 10 bedeutete 10 Eier.Das Schwarze zu treffen, ist auch für den Laien, bei diesem Schießen, leicht möglich, weil wir auch ein "Auflegen" des Gewehres zulassen und so war es nicht selten - und das haben wir auch in diesem Jubilämsjahr mehrmals erfahren, dass für den Einsatz von 1,50 €, 9 Eier gewonnen wurden.

Seit nunmehr 9 Jahren haben wir für besonders fleißige Schützen auch noch als Prämien Schokoladeosterhasen und an die Kinder Schokoladeneier, verteilt. Vor allem die Kinder, die unter 12 Jahre mit dem Lichtpunktgewehr oder mit dem Schießkino ihre Eier "suchen" konnten gar nicht genug bekommen. Am Laserkino konnte auf Dosen, Zielscheiben und große bewegte Bälle, versucht werden, möglichst viel Eier zu "erschießen".
Wobei die Erfahrung gezeigt hat, dass hier kaum "Fehlschüsse" gemacht werden.

Wir hatten in diesem Jahr wieder eine Familie, die mit sage und schreibe 210 Ostereiern und 6 Schokoladehasen unser Schützenhaus verlassen hat. Zusammen haben wir 2017 genau 3750 !!!!!! Ostereier, an 164 Teilnehmer, verteilen dürfen.

Der Dank des Vereins, gilt den Teilnehmern im Alter von 3 bis 88 Jahren, die sichtlich Spaß an diesem österlichen Event hatten, den Aufsichten und den Organisatoren.

Bilder vom Jubiläums-Ostereierschießen, das besondere Jubiläum



Jahreshauptversammlung beim Schützenverein Jägersruh e.V.

Jugendanteil liegt bei 12,9 %, die Mitgliederzahl steigt um 10 %, auf 202 Mitglieder.
Ausgeglichener Haushalt, Dank Zuschüsse von Land Bayern und Stadt Hof, einstimmig verabschiedet.
Verein plant weitere größere Investitionen in seine Sportanlagen.

Der 1. Vorsitzende Alexander Weiß, konnte bei der Jahreshauptversammlung die zahlreich erschienenen Mitglieder in der Vereinsgaststätte Schützenhaus Jägersruh begrüßen und bedankte sich für deren Besuch. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenmitglied Dieter Weiß. Die Beschlussfähigkeit wurde festgestellt. Gegen die, jedem Mitglied zugegangene, Tagesordnung gab es keine Einwände.

Zu Ehren der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder wurde eine Gedenkminute eingelegt.

Am Anfang seines Berichtes, stand wie jedes Jahr die Mitgliederstruktur.

Die Mitgliederzahl ist gegenüber dem Vorjahr von 184 Mitgliedern um 18 Mitglieder auf nun 202 Mitglieder gestiegen, gegen dem allgemeinen Trend bei Schützenvereinen. Der Schützenjugendanteil liegt bei 12,9 %.
Alexander Weiß bezeichnete es als erfreulich, dass man entgegen dem allgemeinen Trend bei Sportschützenvereinen, die Mitgliederzahl nicht nur halten, sondern sogar noch um 10 % steigern konnte. Das Jahr 2016 war wohl noch einmal geprägt von den Restarbeiten an der Ertüchtigung der Sportanlagen im 50- Meter-Stand.

Er bedankte sich beim Vereinsausschuss für seine hervorragende Arbeit und bei allen die an der Umsetzung der Baumaßnahme mitgeholfen hatten, allen voran Dieter Weiß, welcher federführend vieles organisiert und auch selbst mit Hand angelegt hat und dem neu besetzten Schützenmeisteramt. Ein weiterer Dank galt Sascha Honig für sein Engagement als Jugendleiter.
Für die gute Zusammenarbeit in der Vereinsführung, bedankte sich Alexander Weiß.

2.Vorstand Georg Wolfrum er ging auf überaus gelungene Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr ein, wie Neujahrsschießen, Einweihung des ertüchtigten 25-Meter-Standes, Ostereierschießen, Kärwaschießen, Hauptschießen, Theaterabende im Schützenhaus , die von allen ortsansässigen Vereinen getragen wurden und die Weihnachtsfeier, ein. Alle Veranstaltungen haben eine überaus positive Reaktion im Verein und in der Öffentlichkeit erfahren, allen voran das Ostereierschießen mit 179 Teilnehmern und 3600 "erschossenen" Ostereiern. Alle die angesprochenen Veranstaltungen sind auch für 2017 geplant. Georg Wolfrum bedankte sich bei den Aufsichten, Spendern und Helfern.

Im Bericht des Oberschützenmeisters gab dieser bekannt, dass sich der Verein über die HSSV mit drei LuPi-Mannschaften, drei SpoPi- und mit einer Großkaliber-Mannschaften am Rundenwettkampf beteiligt. Durchweg erste Plätze belegten die Schützen Simon Probst, Michael Schaller, Sascha Honig, Thorsten Hopperdietzel, Rainer Kolb und Alexander Weiß in den Disziplinen Lupi, Spopi, Spopi 9mm, OSP und FP. Viele Zweite und weitere gute, bereits veröffentlichte, Platzierungen wurden erreicht.

Jugendleiter Sascha Honig zeigte sich recht engagiert, den Jugendlichen macht es Spaß und es sind nach seiner Meinung auch einige wirkliche Talente zu erkennen, die es zu fördern gilt. Die Nachwuchsschützen nehmen auch gerne an Umzügen, wie Schlappentag und Volksfestumzug teil, das Training nützen regelmäßig 6 Jugendliche, Tim Römhild nimmt bereits an Wettkämpfen teil und das Nützen des Schießkinos, jeden 1. Mittwoch im Monat, wie auch das jährlich angebotene "Schnitzelessen" findet bei der Jugend Anklang. Ein durchgeführter Kegelabend 2016 für die Jugend soll dringend wiederholt werden. Weiter ist vorgesehen das zentrale Training der HSSV bei den Andreas Hofern und bei den Krötenbruckern weiter zu nutzen.

Im Bericht der Schriftführerin Monika Weiß wurde bekannt gegeben, dass 8 Ausschusssitzungen und Sitzungen des Wirtschaftsausschusses durchgeführt wurden über die jeweils Protokolle vorliegen und bei jeder monatlicher Versammlung eingesehen werden können. Einladungen zu den Veranstaltungen wurden verschickt, Veröffentlichungen für die Presse wurden gefertigt und weitergegeben, ebenso für die Aktualisierung der Internetseite.

Der Ehrenvorsitzende und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Dieter Weiß gab bekannt, dass der Haushalt wieder ausgeglichen gestaltet werden konnte. Der Pächter "Rene Hüller" hat bis jetzt nicht enttäuscht, er dankte der Pächterfamilie Hüller, im Namen des Vereins. Er wies darauf hin, dass ohne eine funktionierende Gastronomie im Schützenhaus die Schießstände in ihrer jetzigen Form nicht bestehen würden weil man ohne die Unterstützung der Brauerei Scherdel die erforderlichen Eigenmittel nicht hätten aufbringen können. Der Ehrenvorsitzende appellierte an den Verein, die guten Beziehungen und den "Guten Ruf", den der Verein besitzt, nicht zu verspielen. Weiter bedankte er sich im Namen der HSSV, für die Bereitstellung des Schießkinos für die Oberfrankenausstellung, dort konnten die Sportschützen ihren Sport sehr gut präsentieren und viel Vorurteile aus dem Weg räumen.
In diesem Zusammenhang erteilte er der Verschärfung des Waffengesetzes, wie es Teile der Politik, zur Bekämpfung von Terrorismus anstreben, eine klare Absage. Bei der Umsetzung würde Deutschland international isoliert und man könne dann auch beim Biathlon einer Monika Dahlmeier, einem Simon Schemp oder einem Christian Reitz als Olympischer Goldmedaillengewinner, nicht mehr zujubeln. Auch die treffen nichts, wenn sie nicht trainieren, so D. Weiß.

Die Schatzmeisterin Inge Pedall gab in ihrem Jahresbericht bekannt, dass die Einnahmen Dank der geflossenen Zuschüsse von Land und Stadt im vergangenen Jahr, die Ausgaben überstiegen haben.

Die Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfern Thomas Staudt und Simone Werner am 24.01.2017 durchgeführt, der Kassenführerin wurde eine einwandfreie Kassenführung bestätigt, die Einnahmen und Ausgaben wurden durch Belege dokumentiert. Simone Werner empfahl der Versammlung die Entlastung von Kasse und Vorstand.
Die Abstimmung ergab eine einstimmige Entlastung von Kasse und Vorstand.

Eine Aussprache zu den Berichten wurde nicht gewünscht.

Der Haushaltsplanentwurf wurde vom Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Dieter Weiß vorgelegt, beinhaltet weitere größere Investitionen in die Sportanlagen, er ist ausgeglichen und hat ein bereinigtes Volumen von 42488 €. Es gab keine Einwände zu der Vorlage, sie wurde zur Abstimmung gestellt und von der Versammlung einstimmig angenommen.

Keine Einwände gab es gegen Neuaufnahmeerklärungen, über die die Versammlung abzustimmen hatte.

Von den Vorständen Alexander Weiß und Georg Wolfrum, wurden an Langjährige- und besonders Verdiente Mitglieder, Auszeichnungen des Gaues und des BSSB überreicht.

Langjährige- und Verdiente Mitglieder des Sportschützenvereins Jägersruh nach Übergabe
der Urkunden durch die Vorstände Georg Wolfrum und Alexander Weiß.



Gert Gaida entscheidet das Neujahrsschießen für sich

Seit 23 Jahren bietet der Schützenverein Jägersruh ein Neujahrsschießen, traditionell mit Vorderladern an und stellt dazu die erforderlichen Ladeschützen wie auch Pulver und die selbst gegossenen Bleikugeln zur Verfügung.

26 "Unentwegte" trafen sich traditionsgemäß am 06. Januar um das Jahr 2017 mit Krach und Pulvergestank zu begrüßen.
Unter den Aktiven konnte der Verein wieder 7 Gäste begrüßen, die sich dieses doch sehr rustikale Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

Gert Gaida hatte gleich zu Beginn 42 Ringe (3 Schuß mit dem Gewehr und 3 Schuß mit der Pistole) vorgelegt und konnte trotz größter Anstengungen der Spezialisten, nicht mehr vom 1. Platz verdrängt werden, er verwies Tim Rödel und Peter Freund mit je 40 Ringen, auf die Pläzte 2 und 3. Umhüllt von einer stattlichen Pulverwolke verließ Gert Gaida den Stand als Sieger.

Vorsitzender Alexander Weiß nahm die Preisverteilung, nach dem "Stärketrinken", während eines deftigen Abendessens im Schützenhaus vor. Er unterstrich die Tradition dieses Schießens wo sich die "Aktiven" abseits vom "Wettkampfstress" eimal nur ihrem Hobby widmen können und das Interesse der Gäste. Sein besonderer Dank erging an Andreas Wächter, der zum größten Teil das "Stopfen" übernommen hatte.

Ladeschützen Jürgen und Andreas beim "Stopfen" der Vorderlader



Großer Ehrenabend beim Schützenverein Jägersruh

Gauschützenmeisterin ehrt in Jägersruh langjährige und besonders verdienstvolle Mitglieder

Der 2. Vorsitzende Georg Wolfrum, konnte bei der Weihnachtsfeier im vollbesetzten Festsaal des Schützenhaus Jägersruh neben der Gauschützenmeisterin Monika Kranitzki auch nahezu alle zu Ehrenden begrüßen.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft im BSSB und DSB wurden ausgezeichnet: Marie-Luise Rudolph, Hans Bauer, Markus Staudt, Jürgen Czarnetzki, Thomas Thiel und Bernd Dimmling.
Für 25 Jahre: Norbert und Stefan Hedler und Alexander Meyer.
Neben den Ehrenzeichen wurden noch kleine Aufmerksamkeiten des Vereins überreicht.

Mit dem Gauehrenzeichen wurden, für überdurchschnittliches Engagement bei der Ertüchtigung der Sportanlagen, ausgezeichnet:
Lutz Breige, Jürgen Czarnetzki, Matthias Feiler, Karl-Heinz Grieger, Marco Herrmann, Sascha Honig, Alfred Ollek, Dr. Ulrich Renner, Michael Schaller, Jürgen Schaumberg, Horst Schwarz, Thomas Staudt, Patrik Varga, Günter Wenzel, Alexander Weiß, Dieter Weiß, Monika Weiß und Georg Wolfrum.

Georg Wolfrum hob hervor, dass insgesamt 43 Schützenfrauen und Schützen an diesem Projekt beteiligt waren und allen der Dank des Vereins gebührt. Von den Geehrten wurden teilweise weit mehr als 100 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet und überdurchschnittlich große Barsummen gespendet. Die Gauschützenmeisterin betonte, dass die Geehrten dem Schießsport allgemein einen großen Dienst erwiesen haben.


Die drei anwesenden 40-jährigen.


Die vom Gau geehrten, die sich überdurchschnittlich beim Umbau der Sportanlagen engagiert und somit dem Schießsport allgemein einen großen Dienst erwiesen, haben.

 


Hannes Winkler wird Schützenkönig, Margot Prietsch ist Knackwurstkönigin
Jungschützenkönig bleibt Tim Römhild.

Mit der Preisverteilung im Schützenhaus beendete der Schützenverein Jägersruh sein Hauptschießen. Vorsitzender Alexander Weiß freute sich, in diesem Jahr über eine Beteiligung von 50 Mitgliedern und ebenso viele waren bei der Preisverteilung anwesend. Zwei Wochen dauerte der spannende Kampf um Teiler und Ringe, mit einem Mammutprogramm von Elf ausgeschossenen Scheiben in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkaliber- und Großkaliber Gewehr, Kleinkaliber- und Großkaliber-Sportpistole und in diesem Jahr erstmals mit der dynamischen Disziplin BDMP-PP1Mod.

Die Königswürde errang nach spannendem Wettkampf Hannes Winkler mit einem 11,6-Teiler mit der Luftpistole. Bis zuletzt musste er um seinen Sieg zittern, denn Magot Prietsch lag am Ende nur um wenige hundertstel Millimeter hinter dem späteren Sieger. Er löst Michael Jahn als "Majestät" ab. Vicekönig also Knackwurstkönig wurde Margot Prietsch mit einem 32-Teiler und Jungschützenkönig mit einem 130-Teiler, wie schon im Vorjahr, Tim Römhild.

Die Ehrenscheibe führte in diesem Jahr der Nachwuchsschütze Luca Langheinrich mit einem 185-Teiler an, vor Roland Hüttner und Hannes Winkler. Bei Adler Serie hatte Torsten Hopperdietzel mit 83 Ringen am besten gezielt und verwies Sascha Honig mit 80 und Matthias Feiler mit 79 Ringen auf die Plätze. Auf die Glück-Scheibe sicherte sich Margot Prietsch mit einem 32-Teiler den ersten Platz vor Simone Werner und Andreas Frank mit 49- und 65-Teiler. Die Jugendprämien sicherten sich Tim Römhild mit 74 Ringen, vor Maurice Römhild, Luca Langheinrich, Max Dietzel und Max Jahn.

Mit dem Kleinkalibergewehr wurden eine Stehend- und eine Liegendscheibe ausgeschossen. Beim Stehendschießen überzeugte Torsten Hopperdietzel mit 62 Ringen, vor Andreas Wächter mit 59 und Simone Werner mit 46 Ringen. Beim Liegendschießen dominierte trotz großer Beteiligung in diesem Jahr, eindeutig Dieter Weiß mit 92 Ringen, Dieter Leipold wurde mit nur 89 Ringen Zweiter und Dritter wurde mit 88 Ringen Michael Jahn. In den Pistolendisziplinen waren die Plätze am härtesten umkämpft und deshalb diese Wettkämpfe auch am spannendsten. In der Disziplin Luftpistole konnte Alexander Weiß trotz für ihn schwacher 95 Ringe nicht geschlagen werden, er verwies Sascha Honig mit 92 Ringen und Hannes Winkler mit 91 Ringen auf die Plätze.

Im Kleinkaliber-Pistolenschießen bei dem Sascha Honig mit 95 Ringen den ersten Platz einnahm, musste sich Alexander Weiß 94 Ringe mit zweiten und Hannes Winkler 90 Ringe mit dem dritten Platz begnügen. Mit der Großkaliber-Pistole bei der Thorsten Hopperdietzel mit 96 Ringen die ruhigste Hand bewies musste sich Hannes Winkler mit 92 Ringen und Matthias Feiler mit 91 Ringen geschlagen geben. Die GK-Gewehr-Scheibe ließen sich die Spezialisten Torsten Hopperdietzel mit 93 Ringen und Matthias Feiler mit 92 Ringen nicht nehmen, doch Michael Jahn sorgte hier mit 89 Ringen und den 3. Platz für eine Überraschung. Die erstmals angebotene Disziplin BDMB PP1 Mod sicherten sich natürlich die Spezialisten Matthias Feiler mit 116 Ringen vor Mike Schuster und Thorsten Hopperdietzel mit jeweils 114 Ringen.

Die Vereinsmeisterschaft in den einzelnen Disziplinen gewannen: Luftgewehr - Jugend mit 281 Ringen Tim Römhild, Luftpistole mit 373 Ringen Alexander Weiß, Freie Pistole 50-Meter Simon Probst mit 271 Ringen, KK-Sportpistole mit 280 Ringen Alexander Weiß, Kleinkalibergewehr liegend Margot Prietsch mit 546 Ringen, mit der Großkaliber-Sportpistole holte sich den Titel Torsten Hopperdietzel mit 372 Ringen, ebenso bei der BDMP Disziplin PP1 mit 287 Ringen.

Von links:
Schützenkönig Hannes Winkler, Vicekönigin-Knackwurstkönigin Margot Prietsch, Jungschützenkönig Tim Römhild


Alexander Weiß, Margot Prietsch, Hannes Winkler, Michael Jahn, Tim Römhild, Torsten Hopperdietzel, Sascha Honig, Dieter Weiß

 


Erfolgreicher Auftritt der HSSV Hof e.V. bei der "Messe Hof"
Wir waren dabei und maßgeblich, auch mit unserem Laserkino und Standbesetzung, beteiligt.

Viel Anerkennung von Seite der Messeleitung und der über 1000 Besucher des Messestandes, erfuhr der perfekt organisierte Messestand der Hofer Sportschützen. Hier wurden die Sportschützen in ein Licht gerückt, das ihnen als Sportler, die eine olympische Sportart betreiben, zukommt.

Viel Beachtung fand die Aufklärung über Besitz und Umgang mit Sportwaffen und die Unbedenklichkeit beim Umgang mit dem Lichtpunktgewehr. Es wurde der Öffentlichkeit verständlich gemacht, dass sich gerade junge Menschen in Schützenvereinen, Disziplin ohne direkten Zwang aneignen müssen, dies resultiert aus dem Umgang mit ihren Sportgeräten, so wird man auch spielend an Kameradschaft und Demokratieverständnis, herangeführt.

Die Darstellung der in Hof ausgeübten Schießsportarten, in einem eigens gefertigten Film, konnte viele Interessierte überraschen. Den wohl größten Zuspruch fand jedoch des Laser-Schieß-Kino bei dem auch Kinder, ohne jegliche Behördliche Auflage, aktiv teilnehmen konnten.

Einer der Höhepunkte der Messe, war unbestritten die Autogrammstunde des Goldmedaillengewinners von Rio de Janeiro, Christian Reitz, am Sportschützenstand.

Die Stadt war vorher ihrem Anspruch als Sportstadt gerecht geworden, als sich Christian Reitz in das "Goldene Buch" der Stadt Hof eintragen konnte, noch nieh hatte sich ein Olympiasieger hier verewigen können.

Am Ende des letzten Messetages überraschte der Goldmedaillengewinner, zusammen mit seiner Verlobten Sandra Hornung, den Vorsitzenden der HSSV - Dieter Weiß - mit der Übergabe eines "Rio-Pokals", als Dank für die Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Sportschützen. Weiß versprach, den Pokal als Wanderpokal bei den Stadtmeisterschaften, nach einem, noch zu bestimmenden Modus, ausschießen zu lassen.

Am Laser-Schießkino

Goldmedaillengewinner Christian Reitz erklärt seine Sportart.

Christian Reitz bei der Autogrammstunde in Hof.



Christian Reitz und Sandra Hornung überreichen an den Vorsitzenden der HSSV, einen, von ihnen gespendeten, Wanderpokal





 


Sascha Honig siegt bei Rekordbeteiligung

Oberbürgermeister, Sportverbandspräsident und eine Abordnung des Hofer Stadtrates übergeben beim traditionellen Kärwaschießen den Förderbescheid zum Sportstättenbau der Stadt an die Vorstandschaft des Schützenvereins Jägersruh und lassen es selbst mit Freude und Spaß, krachen.

Bis zum letzten Durchgang sah Alfred Ollek wie der Sieger dieses doch recht rustikalen "Spaßschießens" aus. Doch letztlich musste er sich mit dem 2. Platz mit nur einem Ring Abstand, zufrieden geben, ebenso wie Alexander Weiß der den 3. Platz belegte. 28 Teilnehmer konnte der Vorsitzende bei der Preisverteilung und Siegerehrung im Schützenhaus bei einem zünftigen Kärwaessen und Karpfenschmaus, begrüßen.

Man konnte sich bei dieser Rekordbeteiligung über das Interesse des Oberbürgermeisters, des Präsidenten des Sportverbandes und einer Abordnung des Stadtrates, sowie der Gäste aus den Ortsteilen, freuen. Es zeigt sich, dass dieses Schießen mit historischen Vorderladerwaffen, die der Verein zur Verfügung stellt, ebenso wie Pulver und Blei und natürlich auch die nötigen "Ladeschützen", immer mehr Interessenten findet. Der Präsident des Sportverbandes war sichtlich erstaunt, dass man mit solch rustikalen Waffen, auch was trifft.

Der OB bei der Übergabe des Förderbescheides zum Sportstättenbau, Vorstand Alexander Weiß und Georg Wolfrum bedanken sich.

Oberbürgermeister, Sportverbandspräsident und Stadträte probieren Kärwaschießen mit dem Vorderlader.

Alexander und Dieter Weiß mit Dominik Zeh vor seinem Treffer.

28 Teilnehmer bei Kärwaessen und Preisverteilung.



Bayerischen Meisterschaft der Sportschützen 2016

Unser Nachwuchsschütze Simon Probst kommt als erfolgreichster Hofer Sportschütze von der Bayerischen Meisterschaft der Sportschützen 2016 zurück. Er erreicht mit der LuPi mit 374 Ringen die Silbermedaille, mit der Freien Pistole mit 526 Ringen Bronze und mit der KK-SpoPi ebenfalls eine Silbermedaille mit 538 Ringen.



Ausschreibung

Vereinsmeisterschaft des Schützenvereins Jägersruh und
Stadtmeisterschaft der Hofer Sportschützen 2016

Die Stadtmeisterschaft findet vom 08. Juni bis 23. Juni 2016 statt,
Siegerehrung am 16. Juli bei SB Krötenbruck.
Das Startgeld beträgt 5,00 € pro Schütze und Disziplin.

Nähere Informationen zur Anmeldung, den Disziplinen, Mannschaftsstärken, etc. finden Sie hier im PDF-Dokument.


Ostereiersuchen der etwas anderen Art 2016 in Jägersruh.
An 179 Teilnehmer wurden 3600 !!!! Ostereier verteilt.

Eine Idee, die vor 24 Jahren mit 300 gefärbten Ostereieren begann,
entwickelt sich zu einem Event für die ganze Region.

Der Hintergrund!
Vor allem wollen wir der breiten Öffentlichkeit zeigen, dass das sportliche Schießen ein echter Sport ist - Konzentrationssport - , also viel Konzentration und auch eine gute Kondition erfordert. Weiter soll den Leuten bewusst gemacht werden, dass bei den Schützenvereinen, nicht ein par Verrückte in der Gegend herum ballern, sondern dass hier mit echten Sportgeräten und nicht mit Waffen umgegangen wird.

Man soll erkennen, das gerade Jugendliche in Schützenvereinen, außer Demokratieverständnis auch Mitverantwortung und ein großes Muss an nützlicher Disziplin, was aus dem Umgang mit den Sportgeräten resultiert, lernen, ohne direkten Zwang ausgesetzt zu sein. Und hier muss man einfach erwähnen, dass es beim DSB nicht eine einzige Disziplin gibt, bei der auf Menschen oder Tiere gezielt oder gar geschossen wird.

Alt und Jung im Luftgewehrstand

Zu unserer Veranstaltung.
Dass wir nicht beabsichtigen, Profit aus diesen Veranstaltungen zu erwirtschaften, zeigt der Einsatz von 1.50 € mit dem man im Idealfall 10 gefärbte Ostereier bekommen konnte. 5 Schuss ins Schwarze 5 Eier, 5 mal die 10 bedeutete 10 Eier.

Das Schwarze zu treffen, ist auch für den Laien, bei diesem Schießen, leicht möglich, weil wir auch ein "Auflegen" des Gewehres zulassen und so war es nicht selten - und das haben wir auch in den vergangenen Jahren erfahren, dass für den Einsatz von 1,50 € mehr als 5 Eier gewonnen werden.

Seit nunmehr 8 Jahren haben wir für besonders fleißige Schützen auch noch als Prämien Schokoladeosterhasen verteilt. Vor allem die Kinder, die unter 12 Jahre mit dem Lichtpunktgewehr oder mit dem Schießkino ihre Eier "suchen" konnten gar nicht genug bekommen. Am Laserkino konnte auf Dosen, Zielscheiben und große bewegte Bälle, versucht werden, möglichst viel Eier zu "erschießen". Wobei die Erfahrung gezeigt hat, dass hier kaum "Fehlschüsse" gemacht werden.

Die Kleinen durften das Laserkino unter Anleitung des Jugendleiters, testen

Wir hatten in diesem Jahr eine Familie, die mit sage und schreibe 269 Ostereiern und 6 Schokoladehasen unser Schützenhaus verlassen hat. Zusammen haben wir 2016 genau 3600 !!!!!! Ostereier, an 179 Teilnehmer, verteilen dürfen.
Der Dank des Vereins, gilt den Teilnehmern, im Alter von 4 bis 85 Jahren, die sichtlich Spaß an diesem österlichen Event hatten, den Aufsichten und den Organisatoren.

Unser seit nun 24 Jahren durchgeführte Österliches Event war ein voller, nie erwarteter Erfolg, wo man denen, die von Anfang an, ohne Unterbrechung, ehrenamtlich dabei waren, auch einmal einen besonders herzlich Dank aussprechen muss.

Zum 25-jährigen Jubiläum des Ostereierschießens 2017 wollen wir unseren Gästen etwas Besonderes bieten.
Vorschläge willkommen!

Die fleißigste Schützin mit vielen gewonnenen Ostereiern



Einweihung der umgebauten Schieß-Sportanlage in Jägersruh, mit Gottes Segens

Der Schützenverein Jägersruh e.V. konnte am Wochenende seine, den Erfordernissen der Schießstandrichtlinien, angepasste Schießsportanlage, offiziell einweihen. Bei seiner Begrüßung konnte der 2. Vorsitzende Georg Wolfrum, neben den erschienen Vereinsmitgliedern um den Schützenkönig Michael Jahn, Helfern und Sponsoren, Pfarrer der St. Johannes-Gemeinde, auch die Vertreter von Stadt, Schützengau Nord Ost, HSSV Hof und des BDMP Bayern, begrüßen.

Nach dem Segen von Pfarrer Konrad für die Aktiven und einem "Vater Unser", erntete der Verein großes Lob und Anerkennung für die erbrachte Leistung und für das überaus große Engagement seiner Mitglieder.

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, selbst Schützen- Kommissar, jedoch mehr "bekennender Fan des Biathlon" als Sportschütze, freute sich, dass er die Unterstützung der Stadt bestätigen konnte um eine Anlage, die den Erfordernissen des modernen Schießsports genügt, mit realisieren zu helfen.

Alexander Funk, vom Gau Nord Ost brachte ebenfalls seine Hochachtung vor der Leistung des Schützenvereins Jägesruh zum Ausdruck, der es immer wieder fertig bringt, vieles in seine Sportanlagen zu investieren und so, den aktiven Sportschützen optimale Trainingsbedingungen zu bieten.

Volker Gelbrich, von der Hofer Sportschützenvereinigung HSSV Hof, freute sich, seinem Mannschaftskollegen und 1. Vorstand der Jägersruher, Alexander Weiß, neben einem Bild, dass noch die Aktiven der 1. Sportpistolenmannschaft im "Alten" Schießstand zeigt, als Erinnerung und als Beitrag der HSSV ein Kuvert überreichen zu können.

Dass mit der neuen fahrbaren Wendeanlage, die auch ein Mehrdistanz-Schießen der BDMP-Disziplinen ermöglicht, bezeichnete der Vertreter des BDMP-Bayern, Helmut Schindler, als eine Neuerung in Bayern, die bestimmt weitere Nachahmer finden wird. In seiner kurzen Ansprache fasste 1. Vorstand Alexander Weiß den Umbau zusammen und konnte feststellen, dass zum Erhalt der vereinseigenen Anlagen und Gebäude, in den letzten Jahren groß investiert wurde, auch um immer auf den neuesten Stand der Technik zu blieben.

Und nun war es nötig, die Sportanlagen den Erfordernissen der geänderten Schießstandrichtlinien anzupassen und das zu einem für unseren Verein enormen Kostenaufwand wofür man dankenswerter weiße bereits eine Zusage der Bezuschussung von Land und Stadt, erhalten habe. Dennoch blieb noch, eine Eigenleistung von rund 30 000 € zu erbringen.

Ohne eine Schar von treuen Mitgliedern und einer funktionierenden Vereinsführung, ist dies nicht möglich.

An dieser Stelle bedankte sich A.Weiß, wie schon sein Vorredner G. Wolfrum bei allen Spendern und bei den Helfern, die immerhin über 700 Stunden ehrenamtliche Arbeitsleistungen erbracht und über 3500€ spendiert haben, ganz herzlich. In der relativ kurzen Umbaufase von nur knapp 3 Monaten und der Vorplanung, die bereits am 28. Januar 2105 mit der Begehung der Anlage mit dem Scheißstandsachverständigen begonnen hatte, wurde mehrmals kurzfristig umgeplant und viele Kostenvorschläge und Gutachten eingeholt. Zuschußanträge wurden erarbeitet und mit der Stadt und dem Bezirk Oberfranken besprochen und abgesprochen, bevor man das "Grüne Licht" zum Baubeginn von der Regierung von Oberfranken, bekam. Laufender Kontakt zum Sachverständigen, zur Baufirma und zur Lieferfirma der fahrbaren Wendanlage, waren nötig um am Ende eine Erlaubnis zum Betreib der Schießsportanlage zu erhalten. Er rief den Mitgliedern zu: "Hallo ihr Helfer, ihr könnt wirklich stolz auf unseren - euren - Stand sein, wir haben für die Sportschützen in Hof und Umgebung eine Schießsportstätte geschaffen, die allen Anforderungen für das Sportschießen mit Kurzwaffen genügt, angefangen von der KK-Sportpistole bis hin zu den verschiedenen BDMP-Disziplinen für das Mehrdistanzschießen, die in Oberfranken seinesgleichen sucht, das verdient Anerkennung für Helfer und Spender". Das wollte man feiern und hatte alle Mitglieder und Spender zum Schäufele-Essen und einer Maß Scherdel-Bier eingeladen.

Er schloss mit den Worten: "Möge uns unsere neu gestaltete Sportanlage Grundlage für immer unfallfreien Schießsport mit dem Segen Gottes, den wir heute erhalten haben, ermöglichen".

Alle Mitglieder und Ehrengäste, hatten die Möglichkeit, die neue Anlage zu testen und einen Schuss mit dem KK-Sportrevolver abzugeben, der Oberbürgermeister wie auch 37 Anwesende ließen sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Die 5 besten Schüsse, ausnahmslos "10er" schossen: Peter Freund mit dem besten Schuss und somit Sieger auf die "Einweihungsscheibe", vor Alexander Weiß, Monika Weiß, Volker Gelbrich und Mike Schuster.

Bei guter Laune ließ man im "Schützenhaus Jägersruh" der Festtag ausklingen.

Einweihung der umgebauten Schieß-Sportanlage

Der Sieger auf die Einweihungsscheibe Peter Freund, 1. Vorstand Alexander Weiß, 2. Vorstand Georg Wolfrum. (von links)

 



Jahreshauptversammlung beim Schützenverein Jägersruh e.V.

Jugendanteil steigt um 2 % auf knapp über 14 % bei nun 184 Mitgliedern.
Mitgliedsbeitrag wird einstimmig und ohne Enthaltung angepasst.
2015 wurden über 54 000 € in die Sportanlagen investiert.

Der 1. Vorsitzende Alexander Weiß, konnte bei der Jahreshauptversammlung die erschienenen Mitglieder in der Vereinsgaststätte Schützenhaus Jägersruh begrüßen und bedankte sich für deren Besuch. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenmitglied Dieter Weiß. Der Schützenkönig Michael Jahn ist leider erkrankt und lässt sich entschuldigen. Die Beschlussfähigkeit wurde festgestellt. Gegen die, jedem Mitglied zugegangene, Tagesordnung gab es keine Einwände.
Zu Ehren der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder wurde eine Gedenkminute eingelegt.

Am Anfang seines Berichtes, stand wie jedes Jahr die Mitgliederstruktur.

Die Mitgliederzahl ist gegenüber dem Vorjahr von 176 Mitgliedern um 8 Mitglieder auf nun 184 Mitglieder gestiegen, gegen dem allgemeinen Trend bei Schützenvereinen. Man hatte 2015, 22 Neuaufnahmen und 14 Abgänge zu verzeichnen, der Schützenjugendanteil hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf knapp über 14 % erhöht. Weiß bezeichnete es als erfreulich, dass man entgegen dem allgemeinen Trend bei Sportschützenvereinen, vor allem den Jugendanteil nicht nur halten, sondern sogar noch steigern konnte. Das Jahr 2015 war wohl geprägt von den Neuwahlen, im Mittelpunkt seines Berichtes stand jedoch die Ertüchtigung der Sportanlagen im 25-Meter-Stand.

Er bedankte sich beim Vereinsausschuss für seine hervorragende Arbeit und bei allen die an der Umsetzung der Baumaßnahme mitgeholfen hatten, allen voran Dieter Weiß, welcher federführend vieles organisiert und auch selbst mit Hand angelegt hat und dem neu besetzten Schützenmeisteramt. Ein weiterer Dank galt Sascha Honig für sein Engagement als Jugendleiter.
Für die gute Zusammenarbeit in der Vereinsführung, bedankte sich Alexander Weiß.

2.Vorstand Georg Wolfrum er ging auf überaus gelungene Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr ein, wie Neujahrsschießen, Ostereierschießen, Hauptschießen, Theaterabende im Schützenhaus , die von allen ortsansässigen Vereinen getragen wurden und die Weihnachtsfeier, ein. Alle Veranstaltungen haben eine überaus positive Reaktion im Verein und in der Öffentlichkeit erfahren, allen voran das Ostereierschießen mit 130Teilnehmern und 2670 "erschossenen" Ostereiern. Leider musste 2015 das Kärwaschießen ausfallen, weil die Umbauarbeiten im 25-Meter-Stand nicht rechtzeitig fertig gestellt werden konnten. Alle die angesprochenen Veranstaltungen sind auch für 2016 geplant und zusätzlich am 20. Februar, die offizielle Einweihung der ertüchtigten Anlage.

Georg Wolfrum bedankte sich bei den Aufsichten, Spendern und Helfern. Im Bericht des Oberschützenmeisters gab dieser bekannt, dass sich der Verein über die HSSV mit drei LuPi-Mannschaften, drei SpoPi- und mit einer Großkaliber-Mannschaften am Rundenwettkampf beteiligt. Durchweg erste Plätze belegten die Schützen Simon Probst, Michael Schaller, Sascha Honig, Thorsten Hopperdietzel, Rainer Kolb und Alexander Weiß in den Disziplinen Lupi, Spopi, Spopi 9mm, OSP und FP. Viele Zweite und weitere gute, bereits veröffentlichte, Platzierungen wurden erreicht. Jugendleiter Sascha Honig zeigte sich recht engagiert, den Jugendlichen macht es Spaß und es sind nach seiner Meinung auch einige wirkliche Talente zu erkennen, die es zu fördern gilt. Die Nachwuchsschützen nehmen auch gerne an Umzügen, wie Schlappentag und Volksfestumzug teil, das Training nützen regelmäßig 6 Jugendliche, Tim Römhild nimmt bereits an Wettkämpfen teil und das Nützen des Schießkinos, jeden 1. Mittwoch im Monat, wie auch das jährlich angebotene "Schnitzelessen" findet bei der Jugend Anklang.

Weiter ist vorgesehen das zentrale Training der HSSV bei den Andreas Hofern und bei den Krötenbruckern weiter zu nutzen. Im Bericht der Schriftführerin Monika Weiß wurde bekannt gegeben, dass 8 Ausschusssitzungen und Sitzungen des Wirtschaftsausschusses durchgeführt wurden über die jeweils Protokolle vorliegen und bei jeder monatlicher Versammlung eingesehen werden können. Einladungen zu den Veranstaltungen wurden verschickt, Veröffentlichungen für die Presse wurden gefertigt und weitergegeben, ebenso für die Aktualisierung der Internetseite.

Der Ehrenvorsitzende und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Dieter Weiß gab bekannt, dass der Haushalt wieder ausgeglichen gestaltet werden konnte. Der Pächter "Rene Hüller" hat bis jetzt nicht enttäuscht, er dankte der Pächterfamilie Hüller, im Namen des Vereins. Er wies darauf hin, dass ohne eine funktionierende Gastronomie im Schützenhaus die Schießstände in ihrer jetzigen Form nicht bestehen würden weil man ohne die Unterstützung der Brauerei Scherdel die erforderlichen Eigenmittel nicht hätten aufbringen können. Zur Realisierung der Ertüchtigung des 25-Meter-Standes musste ein Darlehen aufgenommen werden, das Zinslos gewährt wird. Das Investitionsvolumen für den Standumbau beläuft sich auf über 54 000 € Zuschüsse wurden unverbindlich in Aussicht gestellt. Zur Finanzierung des Bauvorhabens wurden von 16 Mitgliedern gespendet und es wurden 736 unentgeltliche Arbeitsstunden erbracht. Zusammen haben sich 38 Mitglieder, entweder finanziell oder durch Arbeitsleistung beteiligt. Für die Bezuschussung war ein großer Aufwand an Schriftverkehr, wie das Aufstellen vor Finanzierungsplänen, einholen von Kostenvoranschlägen und vielen Bescheinigungen, Nachweisen Erklärungen usw. nötig. Dieter Weiß bedankte sich bei den Mitgliedern, die durch Spenden und Arbeitsleistung das Projekt ermöglicht haben, ebenso für die rund 500 Stunden Standaufsicht die 2015 erbracht wurden. Der Ehrenvorsitzende appellierte an den Verein, die guten Beziehungen und den "Guten Ruf", den der Verein besitzt, nicht zu verspielen.

Die Schatzmeisterin Inge Pedall gab in ihrem Jahresbericht bekannt, dass die Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr, knapp, nicht ausgeglichen gestaltet werden konnten. Das geringe Minus ist dem Projekt Standertüchtigung geschuldet. Die Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfern Thomas Staudt und Simone Werner am 12 .01.2016 durchgeführt, der Kassenführerin wurde eine einwandfreie Kassenführung bestätigt, die Einnahmen und Ausgaben wurden durch Belege dokumentiert. Thomas Staudt empfahl der Versammlung die Entlastung von Kasse und Vorstand.

Die Abstimmung ergab eine einstimmige Entlastung von Kasse und Vorstand.
Eine Aussprache zu den Berichten wurde nicht gewünscht.

Aufgrund der Erfordernis bei den Zuschussrichtlinien, die einen Mindestbeitrag von 50,00 € jährlich fordern,
wird vorgeschlagen den Mitgliedsbeitrag von 44,00 € jährlich um 6,00 € auf 50,00 € zu erhöhen, um auch weiterhin förderfähig zu bleiben. Der Beitrag für Jugendliche wird nicht angehoben. Der Beitrag wird ab 01.01.2016 erhoben.
Die Abstimmung über die Beitragsanpassung brachte eine einstimmige Befürwortung, ohne Enthaltungen.

Der Haushaltsplanentwurf wurde vom Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Dieter Weiß vorgelegt, er ist ausgeglichen und hat ein bereinigtes Volumen von 25068 €. Es gab keine Einwände zu der Vorlage, diese wurde zur Abstimmung gestellt und von der Versammlung einstimmig angenommen. Keine Einwände gab es gegen 5 Neuaufnahmeerklärungen über die die Versammlung abzustimmen hatte. Von den Vorständen Alexander Weiß und Georg Wolfrum, wurden an Leistungsträger des Vereins Urkunden für Platzierungen, bei der Gaumeisterschaft überreicht. Es wurden die "Special Olympics", die 2017 in Hof stattfinden, angesprochen. Der Verein erklärt seine Bereitschaft, an einem Rahmenprogramm für diese Veranstaltung mitzuwirken und stellt dafür sein Schießkino mit der nötigen Betreuung zur Verfügung, wenn dies von den Organisatoren gewünscht wird.

Die Leistungsträger des Sportschützenvereins Jägersruh nach der Übergabe der Urkunden durch
die Vorstände Georg Wolfrum und Alexander Weiß.



Mit Pulver und Blei in's Neue Jahr und neuen Beteiligungsrekord.
Gerhard Bertl, Gewinner beim Neujahrschießen in Jägersruh

Seit nun schon 22 Jahren bietet der Schützenverein Jägersruh ein Neujahrschießen mit Vorderladern an und stellt dazu die erforderlichen Ladeschützen wie auch das Pulver und die selbst gegossenen Bleikugeln zur Verfügung.
28 "Unentwegte" trafen sich wieder am Samstag vor "Heilige 3 Könige" traditionell im Kurzwaffenstand um das Jahr 2016 mit viel Krach und Pulvergestank zu begrüßen. Unter den Aktiven konnte der Verein in diesem Jahr wieder 3 Gäste, leider wieder ohne internationale Beteiligung der indischen Studenten begrüßen, die an dieser Traditionsveranstaltung, mit viel Freude, guter Laune, bei Kaffee, Kuchen, Sekt und Engagement teilgenommen hatten. Viel Dank ernteten die Schützen für die freundliche Einladung und Aufnahme zu einer in Jägersruh lieb gewordenen Tradition.

Gerhard Bertl war auch in diesem Jahr wie schon 2015 der Beste und verwies Mathias Feiler (43) und Jürgen Schaumberg (40), auf die Plätze. Er glänzte mit 47 Ringen unerreichbar für seine 27 Verfolger . Umhüllt, von einer stattlichen Pulverwolke verließ Gerhard Bertl den Stand, als Sieger. Erster Vorsitzender Alexander Weiß nahm die Preisverteilung während eines deftigen Abendessens im Schützenhaus vor. Er unterstrich die Tradition dieses Schießens und das Interesse der Gäste an dieser schönen Tradition, immerhin hatte sich die Zahl der Teilnehmer um 33%, gegenüber dem Vorjahr erhöht. Er dankte den Ladeschützen und ihren Helfern für ihren Einsatz. Dem Spaß und der guten Laune waren an diesem Tag keine Grenzen gesetzt.

Für die Sportschützen machte es einfach Spaß, - abseits von allen Wettkampfstress - einmal wieder mit den alten Vorderlader-Pistolen und -Gewehren umzugehen. Als Schütze fühlte man sich dabei in eine frühere Zeit zurückversetzt.

Von links: Mathias Feiler, Gerhard Bertl, Jürgen Schaumberg

 




weiter zum Nachrichten-Archiv

 

Startseite